Montag, 20. November 2017

Ausflug nach Golden Bay

Am Samstag stand ein großer Tagesausflug an. Um 7.30 verließen wir das Haus auf in Richtung Golden Bay. Angekommen im beschaulichen Takaka, einem kleinen Hippietown, sahen wir uns dort den mini "Markt" an und gingen in ein paar Shops, u. A. einer europäischen Bäckerei (von deutschen wahrscheinlich). Dort kaufte Isa ein sehr leckeres Blaubeerküchlein und ich eine Nussschnecke UND ein gutes Dinkelsauerteigbrot, welches ich einige Tage lang genießen konnte.

Danach ging es weiter zu einer kleinen Wanderung mit einem großartigen Höhepunkt: Einem Wasserfall, der sogar noch mehr wie ein "richtiger" Wasserfall, wie man ihn sich vorstellt, aussah. Leider war es nicht so einfach gute Fotos zu schießen.






















Weiter ging es zur Anatoki Salmon Farm, wo wer den ersten Fisch gefangen hat? ...Spannungspause.... Trommelwirbel.......ICH habe meinen ersten Lachs gefangen:) Nachdem wir noch  ein paar andere gefangen hatten, ließen wir sie warm räuchern, es war DELICIOUS.




Wenn ihr denkt, das war der letzte Stop unseres Ausfluges, habt ihr euch geirrt, danach hielten wir noch bei Pupu Springs. Pupu Springs ist ein Gewässer mit glasklarem Wasser, welches unwirklich blau schimmert, es ist auch ein besonderer Ort für die Maoris und deswegen ist es mittlerweile sogar verboten ins Wasser zu fassen. Früher konnte man dort noch schwimmen gehen, obwohl das Wasser eiskalt ist.

Danach ging es dann auf zurück Richtung Nelson, allerdings nur bis nach Brightwater, wo wir bei einer Freundin, Melanie, übernachtet haben, welche am nächsten Tag Geburtstag hatte.



Samstag, 18. November 2017

Kayak / Tramping Camp


Endlich hieß es wieder Outdoor Education Camp, diesmal ging es in den wunderschönen Abel Tasman Nationalpark. Die Vorbereitung bestand aus Tomatensauce mit Gemüse kochen und jede Menge Essen praktisch verpacken sowie endlos viele Plastiktüten mit meinen Sachen bepacken. Das war nötig weil unsere Sachen zwischen Rucksäcken und Kayaks aufgeteilt wurden. Nach dem organisatorischen Dingen ging es dann aber endlich los am Montag. Bei strahlendem Sonnenschein stach die erste Hälfte unsere Gruppe in den See und kayakte bis zur Apple Bay, wo wir Mittag am Strand hatten und Rollen tauschten, also ging es wandernd weiter bis zum Zeltplatz in Anchorage, wo auch unsere letzte abenteuerliche Wanderung im Abel Tasman geendet hatte. Dadurch, dass wir uns diesmal von Marahau (Beginn des Parks) genähert haben, kenne ich jetzt große Teile des Wandertracks des Abel Tasman, dem kleinsten Nationalparks Neuseelands.
Angekommen am späten Nachmittag in Anchorage hatten wir Zeit für ein erfrischendes Bad im Meer und um unsere Zelte aufzubauen und uns einen Überblick über das Plastiktütenchaos zu verschaffen.








Abends gab es Abendbrot, für uns leckere Pasta mit Gemüsesauce. Ein Feuer gab es natürlich auch und wir haben leckere Schokobananen gemacht. Danach wurde der Abend noch besser. Unsere Lehrer führten uns zu einer Glühwürmchenhöhle, von der Vicki uns schon erzählt hatte, die wir aber bei Tageslicht nicht gefunden hatten. Um dort hin zu kommen mussten wir unsere Hosen ordentlich hochkrempeln, die Flut war am kommen. Aber dann waren wir so glücklich als wir die blau schimmernden, einen Sternenhimmel immitierenden Wundertiere sahen, viel mehr als erwartet. Danach ging es noch in eine Wetahöhle mehr neuseeländische Tiere entdecken. Für den Weg zurück hieß es Hosen ausziehen, die Flut war nun noch höher😂... Zur Krönung entdeckten einige dann phosphoreszierende Wasserbestandteile, blau schimmernde Punkte, die sichtbar wurden, wenn man Wellen erzeugte. Es war magisch. Am Strand trafen wir dann noch einen Austauschschüler aus den Niederlanden, mit dem wir uns lange unterhielten.










Am nächsten Morgen, nach einer unbequemen aber zumindest warmen Nacht starteten wir in den Tag mit einem guten Porridge und gediegenem Instantkaffee. Da wir schon wussten, das am Abend ein starker Sturm kommen würde, hat eine Gruppe sie zumindest über das "schwierigste Stück" gefahren und dort sicher am Ufer verstaut. Das Wetter war noch wunderbar und wir konnten wieder interessante Vögel und Seerobben hautnah beobachten. Danach ging es erstmal zurück ins Lager für die Mittagspause, bevor wir uns aufmachten zur Wanderung zu Cleopatras Pool. Nach einer etwa einstündigen Wanderung dorthin genossen alle eine kleine Ausruhpause oder auch eine Runde Schwimmen mit Rutsche im Pool, so wie ich. Am Abend wurde dann alles sturmsicher gemacht, noch ein kleiner Spaziergang zum Aussichtspunkt und dann Abendbrot kochen. Als es dann gen Abend stürmischer wurde haben meine Freundin und ich uns ziemlich schnell ins Zelt verkrochen, da es uns beiden nicht sehr gut ging. Zum Glück hat es nicht sehr doll geregnet und alle Zelte waren unbeschadet, obwohl der Sturm in Nelson zum Beispiel ein Segelboot auf die Straße geschwemmt hat.


Unser Luxuszelt

Sturmschutz

Sturmwetter-Reaktionen

Am Mittwoch hieß es dann Zusammenpacken bevor die Kayaks am anderen Strand beladen werden mussten, von wo aus eine Gruppe den Rückweg zu Fuß, die andere per Kayak antrat. Diesmal wurde nicht auf der Hälfte getauscht, das Meer war zu aufgewühlt, was es schwer machte, am Ufer zu halten. Ich war in der Wandergruppe, insgesamt wanderten wir um die 14km, als wir da waren waren wir glücklich, das kann man schon sagen.

Angekommen:)

Donnerstag, 16. November 2017

Cable Bay Wanderung und Fright Night

Nach unserer Wanderung zu den Wasserfällen hatte die Wandersaison begonnen, also ging es am Samstag los zum nächsten Hike. Mit meinen Gasteltern, Isa und Diego, meinem Hostcousin ging es los zur angeblich 3,5h Stunden dauernden 8 km langen Wanderung.

Ich war sehr zufrieden, denn bis kurz vor Ende unserer Wanderung, welche am Ende ein gutes Weilchen länger dauerte, war ich echt motiviert und hatte keine Anzeichen von Müdigkeit. Meine Fitness im Bezug auf Wandern und gehen ist hier richtig gut geworden. Ausserdem habe ich mehr und mehr Spass am Wandern, also wenn jemand Lust hat mit mir wandern zu gehen wenn ich zurück komme, kann sich derjenige melden!

Der Beginn der Wanderung war auf einem Pfad durch den Wald (bergauf) bis wir endlich and der Bergspitze mit Aussichtsplattform ankamen. Dort hatte man einen wunderschönen Blick auf das blaue Meer und die grünen Wiesen im strahlenden Sonnenschein. Aber als wir dachten, von dort sei es mehr oder weniger nur noch den Weg bergab, da hatten wir uns getäuscht! Noch einige Male ging es bergauf und ab bevor wir endlich den finalen Weg bergab nehmen konnten und unser mehr als verdientes Bad im klaren Meerwasser zu geniessen.























Ein sehr gelungener Ausflug mit Possumsichtung (leider tot) sowie Silberfarnfund.


Abends sind Isa und ich dann noch mit einer Freundin zur Fright Night, einem Event für Jugendliche im Rahmen von Halloween, gegangen. Dafür haben wir uns - und das war der lustigste Part - alle Perrücken mit dem gleichen Haarschnitt, aber in unterschiedlichen Farben, aufgesetzt. Dramatisches Blut durfte nartürlich auch nicht fehlen. Dazu hatten wir alle schwarze Klamotten (so gut wie alle von mir😂) und wunderschöne Kiwistyle Thermosocken an. Ein sehr willkürliches Kostüm, aber was sol es. Das Event selbst war dann leider weniger spektakulär, für die Scarezone musste man ewig anstehen und auf dem Dancefloor hat so gut wie niemand getanzt😕 Aber was solls zu dritt hatten wir trotzdem Spass. Als  wir dann auf Vicki gewartet haben, hatten wir noch eine sehr nette Unterhaltung mit zwei Kiwimädchen:)


Mittwoch, 8. November 2017

Nelson Masked Parade

Die Nelson Maked Parade ist ein wichtiges Event in Nelson, vielleicht sogar "das" Event des Jahres. Das wurde Isa und mir aber erst klar, als wir da waren. Das sonst ruhige, eher leere Nelsoner Stadtzentrum war plötzlich voller Leute, die ganze Stadt hatte sich versammelt. Neben der Parade gab es noch ein paar Essensstände, zwei kleine Bühnen und die Cafés und Bars waren randvoll gefüllt.

Nun aber zum eigentlich Umzug (zur Parade), den wiederum hatten wir uns etwas professioneller vorgestellt. Der allergrößte Teil waren Beiträge von Schulen aus der Umgebung sowie ein paar Vereinen. Trotzdem war die Stimmung super und es war interessant mal Leute in den Straßen zu sehen😂. Hier ein paar Impressionen:









Dienstag, 31. Oktober 2017

Christchurch

Wie gesagt ging es Freitag nach einem spannenden Klettercamp gleich weiter gen Süden nach Christchurch. Mit Picknickstopp und Pinkelpausen war es ca. 10.30 als wir beim Haus von Martys Bruder ankamen. Der Vorteil der späten Fahrt: Wir hatten umso mehr Zeit, die wir natürlich auch nutzten!
Am Samstag erkundeten Isa und ich mit Molly, unserer Hostcousine Christchurch. Wir kauften ein Tramticket, gültig für den ganzen Tag und kamen damit gut herum im beschaulichen Christchurch. Christchurch ist eine interessante Stadt, die Spuren der Erdbeben sind sehr offensichtlich und auch die Sehenswürdigkeiten gehen zum Teil aus der jungen Geschichte hervor.
Am Samstag sahen wir:

  • Die Kathedrale

  • Die Tram

  • Die Papp-Kathedrale

  • Die Stuhl Gedenkstätte












  • New Regent Street

  • Den botanischen Garten

  • Ein Café, in dem die Pommes durch Rohre in der Decke geliefert werden

  • Die Containermall

  • Die Artgallery
 
  • Einen der zwei H&Ms in Neuseeland.

Danach ging es zurück zum Abendbrot und früher Bettzeit zum Energie tanken.

Am Sonntag Vormittag ging es erstmal zum Riccartonmarkt, den ich sehr schön fand, auf dem ich guten Ziegenkäse günstig kaufen konnte:) Danach zur Riccartonmall, vielleicht der größten auf der Südinsel. Im Anschluss haben wir noch eine Freundin bei ihrem Fußballturnier besucht. Zu letzt haben wir noch einen Kaffee in der süßen New Regent Street getrunken und ein bisschen Street Art von Christchurch entdeckt.











Am Montag hat Vicki uns auf einen Ausflug in den kleinen Küstenort Sumner genommen, mit einem sehr schönen Strand und süßen Geschäften, inklusive einer guten Bäckerei (hier sehr, sehr rar!). Danach noch einmal in die Mall, bevor es zu einem Kumpel von Vicki und Marty ging. Dieser Freund hat ein riesiges Haus mit einem sehr großen Pool uns Spa, wo wir den Nachmittag verbrachten.




Dienstag war ein absolutes Highlight. Nach einem sehr frühen Aufbruch hielten wir in Hanmer Springs, einem Ort bekannt für seine heißen Quellen, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Sobald das Gelände offen waren, waren wir bereit in natürlichen heißen Mineralpools zu relaxen. Es gab verschiedene Temperaturen, Süßwasser- und Mineralwasserpools - herrlich! Ursprünglich war auf unserem Weg zurück nach Nelson ein weiterer Stop an der Buller Gorge geplant, den haben wir dann aber für mehr Relaxingzeit in den Pools gerne wegfallen lassen. Was für ein Tag im strahlenden Sonnenschein:) Danach waren noch ein paar Stunden Auto fahren durch wunderschöne Natur angesagt bis wir Zuhause ankamen.



Danke Vicki & Marty für diesen tollen Trip!!